Fischreisen - Dr. Fisch
 
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Fisch des Monats Januar 

Apistogramma_panda.jpg
Panda-Zwergbuntbarsch A. nijsseni, Männchen
Panda-Buntbarsch.jpg
Panda-Zwergbuntbarsch A. nijsseni,Weibchen

Panda-Zwergbuntbarsch Apistogramma nijsseni

GRÖSSE:  5 bis 7 cm, selten bis 8.

BESCHREIBUNG:  Gelblich mit orangefarbener Schwanzflossenbegrenzung. Männchen mit Blauglanz. Die kleineren Weibchen besitzen große dunkle Flecken an Kehle, am Vorderteil der Rückenflosse, an den Bauchflossen und an der Schwanzwurzel (daher der deutsche Name).

VORKOMMEN:  Einzug des unteren Rio Ucayali in Peru, in unmittelbarer Nähe des panduro-Gebietes.

TEMPERATUR:  26 - 28 ° C

Apistpandorini.JPG
Apistogramma panduro-Männchen

PFLEGE:  Friedliche Art, die ein gut bepflanztes Aquarium mit Höhlen und zahlreichen Versteckmöglichkeiten braucht. Nicht zu viele Beifische! - In größeren Aquarien (150 l) ist gut ein Männchen mit 2 oder drei Weibchen zu halten. - Wasserwerte: pH 5,5 - 7, < 10° dGH. Regelmäßiger Teilwasserwechsel ist wichtig.

ERNÄHRUNG: vorzugsweise Lebend- oder Frostfutter, aber gut auch an Flockenfutter zu gewöhnen.

VERMEHRUNG: Höhlenlaicher. Das Weibchen versorgt zunächst Laich und die Larven, der Vater übernimmt die Revierverteidigung.

ANMERKUNG: Von der ähnlichen, sehr nahe verwandten Art  A. panduro u. a. durch kürzere Bauchflossen und dem Fehlen einer dunklen Partie in der Schwanzwurzel beim Männchen zu unterscheiden. Zum Vergleich das kleinere Foto von A. panduro! Die Pflegeansprüche beider Arten gleichen sich.


Fisch des Monats Februar 

Schmetterlingsfisch Pantodon buchholziSchmetterlingsfisch_Panto...

GRÖSSE:  Etwa bis 10 cm Gesamtlänge

BESCHREIBUNG:  Bizarr geformte Oberflächen-Fische mit riesigem, tiefgespaltetem Maul. Unpaare Flossen weit nach hinten versetzt, die Bauchflossen mit verlängerten Flossenfä­den. Tragflügelartige, große Brustflossen. Mit braunschwarzem Muster (Tarn­farbe).

VORKOMMEN: In langsam fließenden Flusszonen in West- und Zentralafrika.

TEMPERATUR:  23 - 30 ° C

PFLEGE:  Schmetterlingsfische bevorzugen weiches Wasser, sind in dieser Hinsicht aber nicht sonderlich anspruchsvoll. Stellen kleinen Fischen nach; mit etwa gleich großen Fischen absolut fried­fertig. Artgenossen werden gejagt. Schmett­erlingsfische sind ambitionierte Springer, daher sollte das Becken gut abgedeckt werden!

ERNÄHRUNG: Nehmen grobes Flockenfutter, brauchen aber zwi­schendurch auch kräftiges Lebendfutter; gern nehmen sie Mehlwürmer (= Mehlkäfer-Larven, nur sparsam verfüttern!).

VERMEHRUNG: Die Männchen haben eine stark bogenförmig eingebuchtete Afterflosse, bei den Weibchen dagegen ist der Hinterrand der Afterflosse glatt. Bei paarweisem Ansatz im Zuchtbecken, weichem und leicht saurem Wasser und abwechslungsreichem Futter mit Insektenlarven ist die Zucht möglich. Die unter dem Wasserspiegel treibenden Eier müssen abgefischt und in ein spezielles Auf­zuchtaquarium überführt werden. 


 Fisch des Monats März

Xiphophorus_helleri.jpgGrüner Schwertträger Xiphophorus helleri

GRÖSSE:  Männchen ohne Schwert bis 8 cm, Weibchen bis 12 cm.

Schwerttr_ger_rot.jpg

BESCHREIBUNG:  Wildform (Abb. rechts): Grünlich gelb, zart genetzt, grün oder blau schillernd. Von der Schnauzenspitze verläuft ein rötliches Zickzackband. Flossen mit teilweise feiner Strichzeichnung. Männchen mit Gonopodium (Begattungsorgan) und am unteren Teil der Schwanzflosse mit dunkel eingefasstem Fortsatz (Schwert). Sie sind eindrucksvolle Balzschwimmer mit furiosem Rückwärtsgang!

VORKOMMEN: Zentralamerika (Yukatan, Guatemala)

TEMPERATUR:  22 - 25° C

PFLEGE:  Als friedlicher Fisch gut für das Gesellschaftsaquarium geeignet. Die Fische bevorzugen mittlere bis größere Härtegrade und neutrale bis leicht basische Xiphophorus_schwarz.pngWasserwerte. Unkompliziert in der Haltung, jedoch gegen Ichthyophthirius (Pünktchenkrankheit) empfindlich. - Die Männchen schaffen untereinander eine Rangordnung, was in zu kleinen Aquarien problematisch werden kann. Dann besser nur ein Männchen und zwei Weibchen nehmen.

ERNÄHRUNG: Flockenfutter, nehmen natürlich auch Frost- und nicht zu grobes Lebendfutter.

ZUCHT: Einfach, lebend gebärend, kannibalisch!

BESONDERES: Es gibt eine Unzahl von Zuchtrassen. Besonders beliebt sind die einfarbig blutroten Schwertträger, schwarze Varianten und die Formen mit schwarzen oder verlängerten Flossen. - Wildfänge anderer Schwertträgerarten sind meist wesentlich anspruchsvoller!

Gelegentlich kann man bei Schwertträgern echte Geschlechtsumwandlung beobachten: Aus Müttern können sich in seltenen Fällen fertile Männchen entwickeln.


 Fisch des Monats April

Gyrinocheilus_aymonieri.j...Siamesische Saugschmerle Gyrinocheilus aymonieri

GRÖSSE Wird in der Natur bis 25 cm lang, die langsam wüchsigen Fische bleiben im Aqua­rium aber wesentlich kleiner.

BESCHREIBUNG Lang gestreckter, niedrig gebauter Fisch mit unterständigem Maul. Die breiten Lippen sind mit Raspelfalten verse­hen, die zum Abweiden von Algenrasen die­nen. Zeichnung und Färbung sehr variabel.

VORKOMMEN Fließgewässer in Thailand und Laos.

TEMPERATUR 24-28° C

PFLEGE Eine anspruchslose Art, die kei­ne besonderen Ansprüche an das Wasser hat, wenn es nur fließt. Ein Filter sollte also vorhanden sein und das Aquarium eine ausreichende Größe haben (mindestens 150 cm Seitenlänge). Der Fisch liebt veralgte Aquarien und die Möglich­keit, hier unter Wurzeln und zwischen Pflan­zen Ruhe zu finden. Speziell jüngere Tiere sind aber viel unterwegs, um die Algenrasen abzuweiden. Langlebig. Gegen Artgenossen leicht aggressiv, daher am besten Einzelhal­tung. Anderen Fischen gegenüber zumeist friedlich, aber es gibt auch hier traurige Aus­nahmen.

ERNÄHRUNG Die Fische sind spezialisierte Aufwuchsfresser und lieben daher Algennah­rung. Daneben nehmen sie mit zunehmen­dem Alter gern auch Flockenfutter, speziell dann, wenn es zum großen Teil auf pflanzli­cher Basis hergestellt wurde.


Fisch des Monats Mai 

Karfunkelsalmler Hemigrammus pulcher

GRÖSSE Bis 4,5 cm

BESCHREIBUNG Eine gedrungene, hochrücki­ge Art. Unterer Teil des Schwanzstiels schwarz. Darüber im oberen Teil des Schwanzstiels ein heller, oft goldglänzender Leuchtstreifen.

Stimmungsabhängig zeigen sie dunkle, hell eingefaßte Schulterflecken und manchmal, speziell bei balzenden Männchen -  prächtig rostrote Afterflossen (vgl. Fotofilm unten links!).

Weibchen rundlicher und in der Färbung meist matter als die Männchen. Schwimmblase unten rundlich.

VORKOMMEN Aus dem Gebiet des oberen Amazo­nenstroms und der peruanischen Quellgebiete bis nach Manaus, zumeist aus dunklen Waldgewäs­sern.



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Karfunkelsalmler Hemigrammus pulcher  - Männchen links, Weibchen rechts

TEMPERATUR 23 - 27° C

PFLEGE Ein besonders attraktiver, sehr friedli­cher Salmler, der sich aber nur im Schwarm (6 oder mehr Artgenossen) und in dunkleren Aquarien wohl fühlt. In pflanzenarmen und zu hell beleuchteten Becken ohne dunkel gehaltene Rückzugszo­nen zeigen die Tiere nicht ihre Leuchtfarben.Recht ausdauernde Pfleglinge. Lediglich im Hinblick auf die Wasserbeschaffenheit sind Karfunkelsalmler etwas anspruchsvoll. Sie sollten in weichem, leicht saurem Wasser gehalten werden. Die Beifische sollten eben­falls friedfertig sein.

ERNÄHRUNG Karfunkelsalmler nehmen anstandslos das übliche Flockenfutter, sind aber für gelegentliche Gaben von Frostfutter oder Lebendfutter sehr dankbar.

ZUCHT Hemigrammus pulcher laicht unter passenden Bedingungen auch im Gesellschaftsaquarium an Pflanzen. Unter solchen Bedingungen kommen natürlich keine Jungfische groß. Zur Zucht ist der übliche Ansatz im Zuchtaquarium nötig.


Fisch des Monats Juni

Blinder Höhlensalmler Astyanax jordani

Astyanax_jordani.jpgGRÖSSE Bis zu 9 cm

BESCHREIBUNG  Weißlich-farbloser Salmler, der nur durch das durchschimmernde Blut etwas rosafarben erscheint. Die Augen der erwachsenen Fische sind vollständig zugewachsen.

VORKOMMEN In Zentralmexiko bei Ciudad Valles in dem Kalkstein-Höhlensystem Cueva Chica.

TEMPERATUR  15 - 26 ° C

PFLEGE Ideale Fische für ein speziell eingerichtetes Artenbecken ohne Pflanzen. Man sollte versuchen ein Höhlen-Biotop-Aquarium zu gestalten! Zur Dekoration also nur Kalkgestein und nur eine möglichst schwache Beleuchtung! Der pH Wert des Wassers sollte bei 7,5 bis 8 liegen. Die bewegungsfreudigen Fische sind nicht sauerstoffbedürftig. Höhlensalmler wirken nur im Schwarm mit Artgenossen und fühlen sich auch nur dann wohl. Auf andere Beifische verzichten! Ihr hoch entwickeltes Seitenliniensystem und ihr Geruchssinn dienen zur Orientierung und führen sie zum Futter. Sie nehmen Trockenfutter, sehr gern auch Tubifex.

ZUCHT  Einfach, da der Laich sehr unempfindlich ist. Allerdings sind die Eltern und die anderen Beckenbewohner arge Laichräuber! Die Jungfische haben in den ersten Lebenstagen noch voll funktionsfähige Augen und nehmen nach dem Freischwimmen zerquetschte Tubifex und fein geriebenes Flockenfutter!


 Fisch des Monats Juli

Streifenhechtling Aplocheilus lineatus

Aplochilus_lin-gold2.jpg

Goldene Streifenhechtlinge Aplocheilus lineatus, oben das Weibchen
Aplocheilus_lineatus_2_.j...
Streifenhechtling Aplocheilus lineatus, Wildform

GRÖSSE Bis zu 10 cm

BESCHREIBUNG Oberflächenfisch von hechtartiger Gestalt mit weit nach hinten verlegten unpaaren Flossen. So wird blitzartiges Vorstoßen ermöglicht. Mit 8 - 10 schwarzen Querstreifen im hinteren Körperbereich.

Die Männchen der Zuchtform schillern streifenlos goldfarben, die Weibchen zeigen sich dagegen in einem unscheinbaren Grau.

VORKOMMEN In West-, Südwest- und Südindien in küstennahen Gewässern weit verbreitet, soll gelegentlich auch ins Brackwasser gehen. Fundmeldungen auch aus Sri Lanka.

TEMPERATUR 22 - 27 ° C

PFLEGE Pflegeleichte Fische, auch im Hinblick auf die Wasserhärte. Sie halten sich bevorzugt in Oberflächennähe auf. Hier sollten sie den Schutz von Schwimmpflanzenblättern vorfinden. - Ausgesprochen springfreudige Fische. Das Aquarium muss peinlichst genau abgedeckt werden!

Mitbewohnern gegenüber friedlich, solange sie nicht als Futter taugen. Als typische Raubfische stellen sie aber kleinen Fischen nach, auch ihrer eigenen Brut.

Die Ernährung ist sehr einfach, da neben Lebend- und Frostfutter auch Flockenfutter gefressen wird.

ZUCHT Auch die Zucht der Streifenhechtlinge ist problemlos. Gut wäre eine Oberflächenbedeckung mit Riccia. Bei abwechslungsreicher Ernährung geben die Weibchen täglich einige relativ große Laichkörner ab, die man vorsichtig absammeln kann. Die Jungen schlüpfen nach 12 bis 14 Tagen und können dann gleich mit frischgeschlüpften Artemien gefüttert werden.


Fisch des Monats  August

Schachbrettschmerle.jpg

Schachbrettschmerle Yasuhikotakia sidthimunki

GRÖSSE Etwa 3 cm

BESCHREIBUNG Eine schlanke, kleine Schmerle mit hoch gebautem Schwanzstiel. Auf hellem Grund ein aus schwarzen Flecken zusammengesetzter Körperlängsstreifen. Im Rückenbereich ein entsprechender Streifen. Die Flecken sind untereinander verbunden, so dass ein schachbrettartiges Muster ent­steht

VORKOMMEN Aus kleinen Gewässern im Norden Thailands

TEMPERATUR 25 - 28 ° C

PFLEGE Ein lebhafter, friedlicher Fisch, den man im kleinen Schwarm halten sollte. Die schwimmfreudigen Fische zeigen sich gern auch tagsüber. Gut zusammen mit kleinen Rasboras unterzubringen. Weiches, leicht sau­res Wasser, regelmäßiger Teilwasserwechsel! Sandiger Bodengrund, stellenweise auch dichtere Bepflanzung.

ERNÄHRUNG Ein Allesfresser, der gut mit den verschiedensten gängigen Futtersorten zurecht kommt.

BESONDERES Die kleinste bekannte Schmerle. Sie wird daher gern auch als Zwergschmerle bezeichnet. Ist leider oft nur schwer zu bekommen. Früher Gattung Botia.


Fisch des Monats September

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Hechtkärpfling Belonesox belizianus

GRÖSSE Die Weibchen können bis zu 20 cm erreichen, die Männchen werden maximal 12 cm lang.

BESCHREIBUNG Fische mit hechtartigem Kör­perbau und auch entsprechender Lebenswei­se: nach hinten versetzte Rücken- und After­flossen, großer Kopf, riesiges, tief gespalte­nes Maul.

VORKOMMEN Lebt im östlichen Mittelamerika.

TEMPERATUR 20 - 32 ° C

PFLEGE Bevorzugt härteres Wasser, evtl. mit einem leichten Salzzusatz (1 Esslöffel auf 10 bis 15 l). Steht gern still in einem Pflanzenver­steck und lauert hier auf Fische! Ein sehr interessanter Fisch für ein Artaquarium, wenn es ausreichend groß (ab 1 m Länge!) und gut bepflanzt ist und wenn man ausrei­chend Futterfische hat (Guppyzucht!) . Man unterschätzt leicht das Fressbedürfnis dieser Fische - erwachsene Hechtkärpflinge neh­men meist nur lebende Futterfische an! In zu kleinen Becken werden selbst die kleineren Männchen Opfer der Weibchen!

BESONDERES Lebendgebärender Zahnkarp­fen; die 2 bis 3 cm großen Jungfische müssen sofort vor den Nachstellungen der Mutter in Sicherheit gebracht werden!


Fisch des Monats Oktober

Tuxedo-Platy, Zuchtform von Xiphophorus maculatus

Platy, Spiegelkärpfling Xiphophorus maculatus

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Roter Platy
Ballon-Platy.jpg
Ballon-Platy

GRÖSSE  Männchen bis 4 cm, Weibchen bis 6 cm.

BESCHREIBUNG  Gedrungener Zahnkarpfen, Stammform oberseits dunkel, an den Seiten blau schillernd. Auf der Schwanzflossenwur­zel zwei runde schwarze Flecken. Die Männchen haben wie die Weibchen runde Schwanzflossen, sind aber leicht am Gono­podium zu erkennen.

VORKOMMEN  Stammt ursprünglich aus ruhi­gen Gewässern im östlichen Mexiko und aus Guatemala.

TEMPERATUR  20 - 25 ° C

PFLEGE  Sehr genügsamer und ausdauernder Fisch, absolut friedlich auch gegenüber Art­genossen, daher ideal für gut bepflanzte Gesellschaftsaquarien mit nicht zu weichem Wasser. Neutrales oder leicht basisches und mittelhartes bis härteres Wasser wird vorge­zogen.

ERNÄHRUNG  Die Allesfresser nehmen gern Flockenfutter und weiden im Aquarium am Algenrasen.

ZUCHT  Sehr einfach, lebend gebärend.

BESONDERES  Eine sehr variable Art, schon als Wildform. Bei den Zuchtformen sind Schwertträger eingekreuzt. Rasantes Rückwärtsschwimmen bei der Balz der Männchen. - Im Handel sind sehr viele attrakti­ve Zuchtrassen: Rote Platies, Wagtail-Platies (rot mit schwarzen Flossen), Simpson-Pla­ties, Mondplaties und viele andere. Es gibt zusätzlich noch eine Zuchtform mit verbogener Wirbelsäule, sogenannte Ballon-Platies. Diese Krüppelformen sind aber nicht nach Jedermanns Geschmack!


Tetraodon_fluviatilis.jpgFisch des Monats November

Grüner Kugelfisch Tetraodon fluviatilis

GRÖSSE Bis zu 17 cm

BESCHREIBUNG Rundliche Fische, goldgelb gefärbt mit zahlreichen, recht gleichmäßig verteilten schwarzbraunen Flecken, Untersei­te weißlich. Ihre Kiefer bestehen aus schna­belartigen Leisten, so dass sie in der Lage sind, auch sehr hartschalige Tiere (Schnecken und Muscheln) zu knacken.

VORKOMMEN Aus Süß- und Brackwasserge­bieten Südostasiens.

TEMPERATUR 24 - 28 °C

PFLEGE Die lebhaften und attraktiven Fische finden schnell Käufer. Sie eignen sich aber nicht für die Dauerhaltung im Gesellschafts­aquarium, da sie meist unverträglich gegen Artgenossen und artfremde Fische sind, sich zudem oft auch an den Pflanzen vergreifen. Andererseits leisten die Kugelfische kurzzei­tig gute Dienste als Schneckenvertilger. Am besten hält man Kugelfische im Artaquarium, dem man neben viel freiem Schwimmraum auch Verstecke für gejagte Artgenossen bie­ten muss. Ein Salzzusatz (1 Esslöffel auf 10 bis 15 l) ist vorteilhaft.

BESONDERES Grüne Kugelfische wurden schon mehrfach nachgezüchtet. Sie sind Substratlaicher, das Männchen betreibt Brut­pflege.


Fisch des Monats Dezember

Metallpanzerwels Corydoras aeneus

GRÖSSE Bis 7 cm

BESCHREIBUNG Die beigefarbenen Welse schimmern metallisch bläulich oder grün. Vom Auge verläuft oft bogig ein gold glän­zender heller Seitenstreifen. Bauch hellbraun, Flossen weitgehend farblos. Weibchen größer und fülliger als die Männchen.

VORKOMMEN Häufig in großen Teilen Ama­zoniens, auch auf Trinidad und im La Plata. In kleineren, langsam fließenden Gewässern. 

TEMPERATUR 18 - 28 ° C 

PFLEGE  Keine besonderen Ansprüche an die Wasserzusammensetzung. Panzerwelse brauchen weichen Sandgrund, zumindest stellenweise. Sie sind leicht mit anderen friedlichen Fischen zu vergesellschaften. Tag­aktiv! Im Trupp mit Artgenossen pflegen, im 100-Liter-Aquarium 5 bis 8 Tiere.

ERNÄHRUNG  Ziemlich anspruchslos, aber natürlich nicht in erster Linie "Resteverzehrer"! Trockenfutter und Frostfutter reichen.

ZUCHT  Vergleichsweise leicht.

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