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Fisch des Monats Januar 2008

Tüpfelbuntbarsch Laetacara curviceps

Tüpfelbuntbarsch Laetacara curviceps

GRÖSSE Männchen bis 10 cm, erreichen im Aquarium jedoch selten diese Größe.

BESCHREIBUNG Eine in der Färbung sehr variable Art; grundsätzlich aber farblich sehr ansprechend. Ein dunkles Band zieht vom Augenhinterrand gerade nach hinten und endet - ganz nach der Stimmung des Tieres - in der Körpermitte oder in der Schwanzwurzel. Körperbau gedrungen, rund­köpfig mit kleiner Maulspalte. Geschlechtsunterschiede: Die Männchen werden größer und haben als Alttie­re deutlich länger ausgezogene Rücken- und Afterflossen.

VORKOMMEN Tüpfelbuntbarsche stammen aus dem Amazonasgebiet. Sie leben vorwie­gend an strömungsarmen Ufern und Buch­ten.

TEMPERATUR 23-26° C

PFLEGE Die Ansprüche an die Wasserhärte sind nicht sonderlich hoch; allerdings krän­kelt die Art in belastetem Wasser recht schnell. Regelmäßiger Wasserwechsel ist nötig! Liebt gut bepflanzte, nicht zu helle Aquarien, die einen Wurzelunterstand und einige flache Steine haben sollten. Für ein Paar genügt schon ein kleines 6o-Liter­Becken.

ERNÄHRUNG Nimmt Trocken- und Lebend­futter jeder Art.

ZUCHT Paarweiser Ansatz in weichem, leicht sauren Wasser. Elternfamilie, laicht bevorzugt auf Steinen.


Fisch des Monats Februar 2008

Großer Kampffisch Betta unimaculata

Großer Kampffisch Betta unimaculata; MännchenGRÖSSE Weibchen bis 10 cm, Männchen bis 12 cm.

BESCHREIBUNG Lang gestreckter Maulbrüter mit sehr großem Maul, gerundeter Schwanz­flosse und auffallendem Schwanzwurzelfleck. Männchen in Prachtfärbung dunkel mit blau­grünen und goldenen Glanzschuppen.

VORKOMMEN In Nordwestborneo nicht selten, lebt bevorzugt in schnell fließenden, pflanzenreichen Bachläufen und Gräben. Versteckt lebende Einzelgänger.

TEMPERATUR  25 - 28 ° C

PFLEGE Zäh und anspruchslos im Hinblick auf Wasser und Futter. Nimmt gern Regen­würmer. Braucht dicht bepflanzte, größere Becken. Relativ friedlich, auch gegen Artge­nossen.

BESONDERHEITEN Maulbrüter, bei paarweiser Haltung und gutem Anfüttern leichter als die meisten anderen maulbrütenden Bettas zu züchten.


Fisch des Monats März 2008  

Indischer Segelflossendoktor Zebrasoma desjardinii

Zebrasoma desjardiniiGRÖSSE bis etwa 40 cm.

BESCHREIBUNG ein Doktorfisch mit relativ zugespitzter Maulpartie mit blaugrauer Grundfarbe. Körper dunkel quergestreift, von zarteren helleren Streifen übererlagert, Unterseite mit feinen Punkten. Am Kopf zwei auffallende dunkle Querstreifen, die von zarten hellen Punkten unterlagert sind. Jungtiere gelblich mit größeren Rücken und Afterflossen.

VORKOMMEN Rifffisch, der im Indischen Ozean vom Roten Meer über die Malediven bis nach Indonesien verbreitet ist. Altfische im Riff meist paarweise. Weiter östlich im Pazifik ersetzt durch die ähnliche und nahe verwandte Art Zebrasoma veliferum (Östlicher Segelflosser).

TEMPERATUR  25 - 28 ° C

PFLEGE Mit Korallen und anderen Wirbellosen gut zu vergesellschaften. Probleme kann es im Aquarium (mind. 800 Liter) mit Artgenossen und anderen ovalen Fischen geben, wenn die nicht dominieren. - Alttiere sind meist schwierig einzugewöhnen, mit Jungtieren geht es einfacher.

ERNÄHRUNG  Bewährte Algenfresser, auch Fadenalgen werden gern genommen. Überhaupt ist für die Ernährung abwechslungsreiche Pflanzenkost wichtig: Spinat, Salat, auch Bananen und Löwenzahnblätter.

WEITERES  wird auch als Westlicher Fledermaussegelflosser bezeichnet


Fisch des Monats April 2008  

Längsbandziersalmler Längsban-Ziersalmler Nannostomus beckfordiNannostomus beckfordi

GRÖSSE Bis 6 cm.

BESCHREIBUNG Eine variable Art; die Fettflos­se fehlt. Auf mehr oder weniger rötlichem Grund eine kräftige schwarze Längsbinde, die an der Schnauzenspitze beginnt und in der unteren Hälfte der Schwanzwurzel endet. Die Grundfärbung ist vom Geschlecht, vom Alter und von der Stim­mung, vor allem von der Herkunft abhängig. Besonders farbenprächtig ist die von der Insel Aripiranga stammende Lokalrasse, der Aripiranga-Ziersalmler.

VORKOMMEN Verbreitet im mittleren und nordöstlichen Teil von Südamerika.

TEMPERATUR 24-26 ° C

PFLEGE Ausgezeichnet für die Pflege in einem nicht zu lebhaften Südamerika-Gesell­schaftsaquarium geeignet. Ein harmloser, recht ruhiger Schwarmfisch, der keine über­triebenen Ansprüche an das Wasser stellt. Auch in schwach basischem und mittelhar­tem Wasser noch gut zu halten.

ERNÄHRUNG Flockenfutter ist in der Regel ausreichend.

ANMERKUNG Auch diese Fische zeigen eine typische Nachtfärbung.


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